

Es ist mir eine grosse Ehre, mich mit diesem Editorial an Sie zu wenden. Die Schweiz und vor allem die französisch sprechende Westschweiz haben in meiner Seele einen grossen Platz, nicht nur, weil ich dort als junger Mann fast alle meine Ferien verbracht habe. Sondern weil ich, trotz der 20 Jahre, die ich in den USA arbeite, in meinem Herzen aber immer noch Europäer bin.
Ich praktiziere in den USA als Arzt, spezialisiert auf die Diagnostik und Behandlung von chronischen Erkrankungen, insbesondere der Therapie von neurologischen Problemen. Durch meine Tätigkeit als Lehrer in der amerikanischen biologischen Medizin habe ich das Glück, mit vielen führenden Wissenschaftlern und Heilern in Kontakt zu sein. Dadurch hat sich meine Art Patienten zu behandeln, ständig weiterentwickelt und ich habe ein diagnostisches und therapeutisches Behandlungskonzept zusammengestellt, das heute unter dem Namen "Neurobiologie nach Klinghardt" bekannt ist.
Seit 1974 bin ich Arzt. In diesem Zeitraum habe ich beobachtet, wie andere auch, dass nicht jeder gleichermassen vom Quecksilber betroffen ist. Manche Patienten speichern Blei, andere Aluminium, andere wieder Cadmium und andere Quecksilber. Wir sind diesen Metallen alle ausgesetzt, aber jeder von uns scheint seine Vorliebe für das eine oder andere Metall zu haben.
Mit unserer diagnostischen Methode, der Regulationsdiagnostik, können wir nicht nur feststellen, welche Metalle im Organismus sind, sondern auch, wo sie abgelagert sind: bei dem einen sind es die Nieren und Nebennieren (chronische Müdigkeit), beim anderen die Knochen (Osteoporose und Leukämie), beim dritten das Gehirn (MS, Parkinson, Alzheimer) und beim 4ten das Herz (Cardiomyopathie, Herzversagen). Bei Alzheimer Patienten wurde 4 mal soviel Quecksilber im Gehirn gefunden wie bei Leuten, die aus anderen Gründen starben (nur 2 mal soviel Aluminium). Bei Herzbiopsien von Patienten mit einer Myopathie wurde 20tausend mal soviel Quecksilber gefunden wie bei Normalpatienten!
Durch meine Arbeit mit der von mir entwickelten psychologischen Heilmethode sychokinesiologie (PK) wurde relativ schnell klar, dass es die unerlösten seelischen Probleme (USK) eines Klienten sind, posttraumatische Stresszustände und Persönlichkeitsstörungen, die entscheiden, welche Schwermetalle in welcher Form in welchem Gewebe abgelagert werden ( man nennt dies „Kompartmentalisierung“). Man weiss allerdings auch, dass das wachsende Nervensystem vom Fötus und von Babys hochempfindlich ist für Schwermetalle und sich kaum davor schützen kann. Trotzdem spielt auch hier das seelische Umfeld eine grosse Rolle, welches Kind wie und wo betroffen wird.
Wir haben beobachtet, dass der Versuch einer Schwermetallausleitung oft bald zum Stillstand kommt: es kommen einfach keine Metalle mehr raus, egal welche Ausleitungsmittel verwendet werden. Der Patient macht am Anfang gute Schritte Richtung Verbesserung seiner Erkrankung, plötzlich geht es nicht mehr weiter. An dieser Stelle ist es absolut notwendig, mit dem Patienten psychologisch zu arbeiten. Es scheint ein Gleichgewicht zu bestehen zwischen der Menge an gespeicherten Schwermetallen und der Menge an gespeicherten unerlösten Konflikten. Beide ziehen sich an und halten sich gegenseitig im Gleichgewicht. Ist eine bestimmte Menge an Schwermetallen entfernt, entsteht eine Spannung zwischen den nicht angesprochenen USKs und den noch vorhandenen Metallen. Erst wenn der USK Speicher aufgearbeitet wird, kann die Entgiftung weitergehen.
Es gibt also einen optimalen Rhythmus, in dem sich Metallentgiftung und emotionale Entgiftung abwechseln. Wenn so gearbeitet wird, sind viele Wunder möglich. Wenn die Seele ausgelassen wird, sind die Resultate bestenfalls mittelmässig. Es gibt noch ein zweites Problem: Schwermetalle und Gifte machen im Körper das gleiche wie in der Landwirtschaft. Sie unterdrücken zwar das Immunsystem des Klienten, halten aber auch die immer vorhandenen pathogenen (krankhaften) Mikroorganismen in Schach. Entzieht man die Gifte, erholen sich die Mikroorganismen oft schneller als das Immunsystem und überrumpeln den Organismus.
Der Klient bekommt Symptome einer akuten oder eher meist chronischen Infektion. Fast alle neurologischen Symptome sind Ausdruck davon: Lähmungen , Gefühlsstörungen, chronische Schmerzen, Gedächtnisverlust, und sogar Carzinome usw.
Zu den häufig gefundenen Keimen gehören z.B die Mycoplasmen, Borrelien, Chlamydien, Yersinien, die Herpesviren und viele verschiedene Pilze, z.B. Aspergillus Niger, Candida albicans, usw . Bekannt ist, dass das Quecksilber früher benutzt wurde, um die Spirochäten Erkrankung Syphilis zu behandlen. Borrelien sind auch Spirochäten. Was passiert, wenn man einem Borreliose Patienten das Quecksilber wegnimmt? Seine Symptome verschlechtern sich. Wir achten bei der Ausleitung immer auf Zeichen einer Infektion und geben prophylaktisch Bärlauch oder frischen oder gefriergetrockneten Knoblauch. Beide Pflanzen enthalten Alliin, die Vorstufe des idealen universalen Antibiotikums, dem Allizin. Allizin entsteht, wenn Knobaluch oder Bärlauch gegessen wird. Aus dem Obengesagten ergibt sich das Klinghardt Axiom:
Für jeden unerlösten seelischen Konflikt speichert der Patient ein Equivalent an Toxinen. Die Toxin-bedingte Millieuveränderung bedingt das Wachstum von pathogenen Mikroorganismen und Parasiten, die dann verstärkt symptomatisch werden, wenn die Gifte erfolgreich ausgeleitet werden. Daraus ergeben sich die 3 Prinzipien unserer Schwermetallausleitung:
1. Substanzen geben, die Schwermetalle
a) mobilisieren (Koreander, Bärlauch, Ziegenmolke, Inhaltsstoffe von Chlorella, z.B. die enthaltenen Mineralien, Methylcobolamin, Chlorella growth factor CGF, Sporopollein)
b) durch das Gewebe transportieren (Ziegenmolke, Bärlauch, Chlorella-Inhaltsstoffe, z.b die Aminosäuren Leuzin, Isoleuzin, Valin, Cystein) und c) aus dem Körper eliminieren (Chlorella im Darm, Löwenzahn Tinktur und Koreander für die Leberausscheidung, Bärlauch für die Nieren-Elimination). Zum Mobilisieren verwenden wir auch elektrische Felder (Elektromobilisation), Licht und Lasergeräte (Photomobilisation) und Magnetfelder.
2. Gleichzeitig den Klienten betreuen mit regelmässigen Psychotherapie Sitzungen. Am erfolgreichsten ist die Behandlung mit PSYCHOKINESIOLOGIE (PK)
3. Gleichzeitig antimikrobielle Mittel verwenden: Bärlauch, Knoblauch (antiviral, antimykotisch, antibakteriell). Essentielle Öle wie z.B.Weihrauch, Myrrhe, Oregano (antiviral, antimykotisch, antibakteriell), Chlorella (antibakteriell und antiviral), Johanniskraut (antiviral) und andere Ich hoffe, dass ich unsere Schweizer Kollegen und Kolleginnen für diese Methode begeistern kann. Jeder Schritt ist in relativ kurzer Zeit lernbar und wir haben bereits ausser mir selbst ein ausgezeichnetes Lehrerteam in den USA, Kanada und in den deutschsprachigen Ländern.
Ich werde immer wieder gefragt, warum ich so wenige Mittel aus der Schulmedizin verwende. Dazu möchte ich abschliessend folgendes sagen: ich habe während 20 Jahren DMPS und DMSA verwendet, die Chelattherapie und D-penicillamin. Unsere natürlichen Mittel haben jedoch auf lange Sicht bessere Erfolge gezeigt.
Es gibt noch einen zweiten Grund: Unsere schöne Erde stirbt langsam.
Jeden Tag verschwinden für immer Pflanzen und Tiere, verödet wieder ein Stück Land und wird für immer unfruchtbar oder zur Wüste, jeden Tag wird der Boden auf dem unsere Nahrungsmittel wachsen mehr vergiftet.
Mit guten Entgiftungsmethoden werden wir es noch eine Weile schaffen, als Menschen hier zu sein. Noch ist es nicht zu spät. Jedesmal wenn ich als Arzt ein Rezept für ein Medikament schreibe, denke ich an die bisherige Unverantwortlichkeit der Pharmaindustrie unserer Erde gegenüber, und mein Herz sinkt. Als würde ich selbst mitschuldig, wenn ich die Pharmaindustrie mit meinem Rezeptblock unterstütze. Wenn ich dem Patienten Knoblauch empfehle, den mein Freund Tosh im Allgäu im Wald anbaut, dann lächelt mein Herz. Und wenn der Knoblauch dann auch noch besser wirkt? Dann lächelt auch der Patient.
Alles Liebe,
Dietrich Klinghardt